kein Durchkommen nach Verkehrsunfall

01.04.2026 21:14 Uhr
Ort: A46, Richtung Heinsberg
Einheiten
  • Löschzug Gierath

Probleme die Einsatzstelle zu erreichen hatten am gestrigen Abend die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bei einem gemeldeten Verkehrsunfall im Baustellenbereich auf der A46 in Richtung Heinsberg.

"Alarmiert waren unsere Kräfte gegen 21:14 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen 2 PKW, bei welchem glücklicherweise, wie sich schlussendlich herausstellte, nur 2 Personen leicht verletzt worden", so Leiter der Feuerwehr Heinz Dieter Abels. "Glück im Unglück, wenn man bedenkt das für die Einsatzfahrzeuge rund 800 Meter vor der Einsatzstelle kein Durchkommen mehr war."

Die Einsatzkräfte reagierten trotz der verzwickten Situation klug und haben im Rahmen der Hilfeleistungspflicht einen Motorradfahrer gebeten eine Führungskraft als Sozius durch den Stau zur Einsatzstelle zu bringen. Dieser konnte letztendlich eine Erst-Erkundung durchführen, sodass im weiteren Einsatzverlauf weitere Kräfte zur eigentlichen Einsatzstelle nachgeführt werden konnten.

Der gestrige Einsatz zeigt, dass die Bildung einer Rettungsgasse nicht immer alleinig erfolgreich sein kann, sodass in einigen Bundesländern Zusatzschilder vor Baustellen angebracht sind, die darauf hindeuten auf den Fahrspuren in eine Richtung "versetzt zu fahren". Bedeutet: als Fahrer eines Fahrzeuges hat man einen ausreichenden Abstand zum vorherigen und nachfolgenden Fahrzeug. Auf dem angrenzenden Fahrstreifen fährt auf gleicher Höhe kein Fahrzeug, sodass bei annähernden Einsatzfahrzeugen z.B. alle Kraftfahrzeuge auf eine Spur rüberziehen können oder bei einem Stillstand für Einsatzfahrzeuge ein Durchfahren des Staus im "Zick-Zack" möglich ist. Auch wenn ein solches Zeichen (auch erläutert in einem Video des ADAC) nicht immer aufgestellt ist und keine Pflicht darstellt, hilft es den Einsatzkräften zum schnellen Durchfahren eines Staus im Baustellenbereich sehr weiter.



 

 

Einsatzbilder